ARTIKEL/TESTS / Loupedeck+ die zweite Generation
29.11.2018 18:00 Uhr    0 Kommentare
Das Loupedeck+

2016 brachte Loupedeck das gleichnamige Mischpult Loupedeck heraus. Nun gibt es den aktuellen Nachfolger mit dem signifikanten "+" im Namen. Zu den Features zählen neue Programmunterstützungen für z. B. Aurora HDR oder Premiere Pro CC sowie individuell einstellbare Tasten. Loupedeck baut stetig die Unterstützung weiter aus.

Loupedeck+ vorgestellt (Bild von Loupedeck)

Loupedeck+ vorgestellt (Bild von Loupedeck)

Optisch gibt es keine großen Veränderungen. Laut Loupedeck wurde das Tippgefühl auf Nutzerwunsch hin verbessert. Auch die Verarbeitung soll durch anderen Kunststoff robuster sein als zuvor.

Loupedeck ersetzt bei bestimmten Programmen wie Lightroom die Tastatur und die Maus, so dass die Arbeitsprozesse noch einfacher von der Hand gehen. Mit genau definierten Befehlen kann mit einem Knopfdruck das gewünschte Ergebnis erzielt werden. Wenn es um Filter und deren Kategorien geht, kommt man um die Maus als zweites Eingabegerät allerdings nicht herum. Mit einem Rad, 14 Potis, 8 Drehreglern und 40 Tasten kann, nach etwas Eingewöhnung, der Arbeitsfluss deutlich optimiert und die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht werden. Vor allem weil durch die "Fn"-Taste Doppelbelegungen möglich sind.

Loupedeck+ startup (Bild von Loupedeck)

Loupedeck+ startup (Bild von Loupedeck)

Laut Nutzerstimmen im Netz ist die aktuelle Premiere-Pro-Anbindung zwar fürs Schneiden und den Farbeinstellungen gelungen, für präzise Arbeitsschritte wie das Platzieren von Elementen muss zur Maus gegriffen werden. Hier zeigt sich die Komplexität des Programms, was nicht auf dem „kleinen“ Loupedeck abgebildet werden kann. Ein integriertes Touchpad würde hier vielleicht Abhilfe schaffen.

Bestellt werden kann das Loupedeck+ im eigenen Shop für 229 Euro (stand 29.11.2018): https://shop.loupedeck.com/

Loupedeck+ von Loupedeck (Bild von Loupedeck)

Loupedeck+ von Loupedeck (Bild von Loupedeck)

Zu guter Letzt wollen wir uns beim Hersteller Loupedeck und der Presseagentur Tonka PR für die Bereitstellung des Testmusters und Software bedanken.

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Autor: Stefan Boller
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