ARTIKEL/TESTS / Crucial P5 Plus SSD mit 500 GB im Test
Fazit
Die Crucial P5 Plus konnte im Test einen guten Eindruck hinterlassen.

Die Crucial P5 Plus konnte im Test einen guten Eindruck hinterlassen.

Nachdem wir das Crucial-Laufwerk auf den zurückliegenden Seiten ausführlich beleuchtet haben, kommen wir nun zu einem abschließenden Fazit des Tests und einer Kaufempfehlung.

Die technischen Eckdaten der P5 Plus waren im Vorfeld vielversprechend und auch in der Praxis wusste das Drive von Crucial zu gefallen. Die vom Hersteller angegebenen 6 GB/s bei sequentiellen Lesezugriffen konnten wir in unseren Benchmarks bestätigen und teilweise sogar übertreffen ‒ Gleiches gilt auch für die sequentielle Schreibangabe von 4 GB/s. Bei der Verwendung als sekundäres Datengrab macht die P5 Plus mit 500 GB eine gute Figur, hat aber mit den für TLC-basierte SSDs typischen Einbrüchen bei länger andauernden Schreibzugriffen zu kämpfen. Wer also regelmäßig große Datenmengen auf seiner Workstation bewegt und womöglich in einem professionellen Umfeld damit arbeitet, sollte sich eher nach einer geeigneteren Lösung umsehen.

Für andere Nutzungsprofile ist die P5 Plus aber bestens gerüstet. Bei der Übertragung kleiner 4K-Blöcke, wie sie beim Einsatz als primäres Systemlaufwerk anfallen, hat sich unser 500-GB-Proband hier und da kleinere Schwächen erlaubt. Die größeren Modelle der Familie mit 1 TB und 2 TB dürften anhand ihrer technischen Daten in diesen Disziplinen deutlich besser abschneiden.

Aktuell kann man die Crucial P5 Plus mit 500 GB Speicherkapazität ab rund 75 Euro (Quelle: Geizhals.de, Stand: 07/2022) käuflich erwerben (fünf Jahre Garantie). Der nackte Preis pro Gigabyte liegt bei etwa 15 Euro-Cent. In unserem kapazitätsbereinigten Preis/Leistungs-Ranking (siehe Seite 11) erreicht der Testkandidat damit einen ordentlichen Mittelfeldplatz. Mit im Lieferumfang ist auch eine Lizenz für Acronis True Image enthalten, damit ein möglicher Umstieg auf ein neues Systemlaufwerk leichter vonstattengeht. Durch den Einbau einer P5 Plus mit Kühlkörper in den leeren M.2-Upgrade-Steckplatz der PlayStation 5, können Anwender nicht nur ihren PC sondern auch ihre Spielkonsole beschleunigen. Hierfür bietet der Hersteller einen separat erhältlichen Kühlkörper oder die P5 Plus inkl. Kühlkörper an.

Crucial P5 Plus SSD, 500 GB (M.2)
  • Sehr gute Alltagsperformance
  • Acronis True Image enthalten
  • Fünf Jahre Garantie
  • Starker Einbruch nach SLC-Caching

Performance-Ranking (Daten)
Seagate FireCuda 530 SSD, 2 TB (M.2)
100,0
Crucial P5 Plus SSD, 500 GB (M.2)
81,9
Samsung OEM Client SSD PM9A1, 2 TB (M.2)
81,2
Western Digital WD_BLACK SN770, 1 TB (M.2)
77,9
Western Digital WD_BLACK AN1500, 2 TB (PCIe 3.0 x8)
71,2
Gigabyte AORUS NVMe Gen4 SSD, 2 TB (M.2)
66,9
Seagate IronWolf 510, 480 GB (M.2)
 
32,5
Seagate IronWolf 125 NAS SSD, 1 TB (SATA)
 
12,7
Crucial MX500, 4 TB (SATA)
 
11,5
Angaben in Prozent (mehr ist besser)
Performance-Ranking (System)
Seagate FireCuda 530 SSD, 2 TB (M.2)
100,0
Samsung OEM Client SSD PM9A1, 2 TB (M.2)
85,4
Western Digital WD_BLACK SN770, 1 TB (M.2)
84,6
Crucial P5 Plus SSD, 500 GB (M.2)
70,0
Gigabyte AORUS NVMe Gen4 SSD, 2 TB (M.2)
62,4
Western Digital WD_BLACK AN1500, 2 TB (PCIe 3.0 x8)
47,2
Seagate IronWolf 510, 480 GB (M.2)
 
37,4
Seagate IronWolf 125 NAS SSD, 1 TB (SATA)
 
27,5
Crucial MX500, 4 TB (SATA)
 
24,2
Angaben in Prozent (mehr ist besser)
Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
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Seagate FireCuda 530 SSD mit 2 TB im Test
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