NEWS / Guide zum Kauf eines Gaming-Computers
Selbst bauen oder fertig kaufen?
07.03.2023 14:00 Uhr    0 Kommentare

Auch wenn die Auswahl an mobilen Spielen oder an Konsolengames immer größer wird, bevorzugen die meisten Gamer immer noch den guten alten Computer. Mit dem PC können Games nicht nur mit einem Gamepad gespielt werden, sondern ebenso per Tastatur und Gaming-Maus, was für einige Spieler den entscheidenden Vorteil mit sich bringt. Des Weiteren kann der Computer durch das Austauschen von Komponenten deutlich verbessert werden. Damit Sie Ihre Lieblingsspiele am heimischen Computer zocken können, sollten Sie auf verschiedene Punkte besonders achten. Wir haben dafür eine kleine Anleitung erstellt, die Sie beim Kauf eines neuen Gaming-Computers zur Hilfe nehmen können.

Computer Spiele werden im deutschsprachigen Raum immer beliebter. Laut Experten steigt allein in der Schweiz der erwirtschaftete Umsatz mit Videospielen im Gaming bis 2026 noch einmal rasant an.

Doch neben Fifa, Call of Duty oder Fortnite werden auch kleinere Games immer beliebter, die keine hohen Hardware-Anforderungen stellen. Browsergames sind dabei seit einigen Jahren eine populäre Anlaufstelle, um sich die Zeit mit kurzweiligen Spielen zu vertreiben. Auch das virtuelle Glücksspiel, iGaming genannt, wächst besonders in der jüngeren Vergangenheit in den DACH-Regionen stark an. Hier ist jedoch nicht die Leistung des Spielegeräts ausschlaggebend. Seriöse Online Casinos der Schweiz oder Deutschlands widmen sich vor allem der Sicherheit und der intuitiven Nutzung für die User, die zu den wichtigsten Kriterien zählen. Bei Browsergames sind es kurze Ladezeiten und ebenfalls eine unkomplizierte Bedienung, die die Nutzer überzeugen. Dennoch haben beide Sektoren auch in puncto Grafik und Storyline über die letzten Jahre zugelegt.

Wer heute einen echten Gaming-PC nutzt, wird sich allerdings auch mit etlichen anderen Titeln beschäftigen, die den Geräten alles abverlangen. Mit fortschreitender Technologie und mit größeren Möglichkeiten, ist auch die Leistung der einzelnen Komponenten in den Fokus gerückt. Das zeigt sich unter anderem auch an Konsolen, die mit jeder Generation leistungsfähiger, aber gleichzeitig auch größer werden.

Auch in 2023 werden PC-Bastler wieder jede Menge neue Komponenten bestaunen dürfen.

Auch in 2023 werden PC-Bastler wieder jede Menge neue Komponenten bestaunen dürfen. (Bildquelle: Unsplash)

Augen auf bei der Hardware

Durch die Entwicklung von Next-Gen Konsolen wie der Playstation 5 oder der Xbox Series X werden ebenso Computerspiele immer hochwertiger entwickelt. Grund genug, um sich nach einem richtigen Gaming-Computer oder der einen oder anderen neuen Komponente für den heimischen Computer umzusehen. Die Auswahl an Komponenten ist groß und auf den ersten Blick sind sie kaum voneinander zu unterscheiden. Wir bringen Licht ins Dunkel.

Der Prozessor – Das Herzstück eines Computers
Der Prozessor ist so etwas wie der Dreh- und Angelpunkt eines Computers. Er gibt das wesentliche Tempo, mit dem Ihr Computer arbeiten wird, vor. Beim Gaming spielt er vor allem beim Zwischenspeichern eine wichtige Rolle und muss ausreichend schnell sein, damit er beispielsweise die Grafikkarte nicht in ihrer Performance ausbremst.

Entscheiden Sie sich dafür, einen Computer selbst zusammenzustellen, sollten Sie darauf achten, dass der Prozessor mit dem Mainboard kompatibel ist (Stichwort: Sockel). Des Weiteren schlagen wir vor, einen Prozessor mit mindestens sechs Kernen auszuwählen, was heute schon gar nicht mehr teuer sein muss. Hier gilt ebenfalls: Je mehr Kerne, umso schneller ist am Ende die Maschine und umso mehr Anwendungen können parallel ausgeführt und Aufgaben bearbeitet werden. Die bekanntesten Vertreter sind die Core-Serie von Intel sowie die Ryzen-Familie von AMD.

Grafikkarte – Besser nicht am falschen Ende sparen
Aufgrund der hohen Anforderungen der neusten Games empfehlen wir bei der Grafikkarte stets auf aktuelle Modelle zu vertrauen. Die Grafikkarte sorgt, wie bereits in der Einleitung erwähnt, dafür, dass das Spiel möglichst hochauflösend und detailgetreu dargestellt wird. Beliebte und momentan aktuelle Grafikkarten sind beispielsweise die GeForce RTX 4000 Familie von Nvidia oder die Radeon RX 7000 Serie von Konkurrent AMD. Beide Serien bieten viele Modelle für unterschiedliche Geldbeutel und garantieren bildschönen Spielspaß. Welche Karte Sie letztendlich bevorzugen, überlassen wir Ihren Präferenzen. Je mehr Geld man bereit ist zu investieren, umso flüssiger kann man am Ende auch aktuelle und kommende Titel spielen.

Der richtige Monitor
Damit eine starke Grafikkarte bzw. ein stark zusammengestellter Gaming-PC auch seine volle Leistung ausspielen kann, ist ein entsprechender Gaming-Monitor von großer Bedeutung. Monitore gibt es von diversen Elektronikherstellern in verschiedenen Größeren und Ausführungen. Wir empfehlen, dass Sie sich zunächst Gedanken darüber machen, welche Größe Sie bevorzugen. Anschließend kann die Suche leichter eingeschränkt werden. Außerdem sorgen Technologien wie zum Beispiel Nvidia G-SYNC für optimale Darstellung beim Gaming.

Unsere Empfehlung ist der Samsung Odyssey G5 Gaming Monitor. Folgende Punkte haben uns dabei überzeugt:

  • Perfekte Größe: 34 Zoll
  • UWQHD-Auflösung, sowie nur 1 Millisekunde Reaktionszeit
  • Optische Meisterleistung von Samsung
  • 3.440 x 1.440 Pixel sorgen für die perfekte Darstellung
  • Satte und lebendige Farben
  • Hohe Kompatibilität dank 1x HDMI, 1x Display Port und 1x Kopfhörer Anschluss
  • Eye Saver Modus sorgt dafür, dass Blaulicht-Emissionen verringert werden

Arbeitsspeicher – RAM
Der Arbeitsspeicher sorgt für eine kurzfristige, flüchtige aber sehr schnelle Datenspeicherung auf Ihrem Computer oder Laptop. Daten werden schnell abgespeichert, sodass auf alles kurzfristig zugegriffen werden kann. Um so mehr Aktionen und Programme Sie gerade parallel ausführen, um so größer sollte der Arbeitsspeicher sein. Arbeitsspeicher wird häufig auch als RAM bezeichnet. RAM steht für Random-Access-Memory. Als Faustregel gilt: um so mehr RAM, umso höher kann die Geschwindigkeit beim Spielen sein ‒ natürlich spielen andere Komponenten wie Prozessor oder Grafikkarte dabei auch eine wichtige Rolle. Wir empfehlen keinen Gaming-Computer unter 16 Gigabyte zu erwerben. Bei brandneuen Spielen empfehlen wir sogar 32 GB oder mehr.

Guter Arbeitsspeicher ist bereits ab 70 Euro zu haben. Neben der Größe des Arbeitsspeichers in Gigabyte, spielt auch die Geschwindigkeit eine Rolle (Angabe in MHz). Ebenso wichtig ist die Technologie des Speichermoduls (DDR3, DDR4 oder DDR5) sowie dessen Sockel (DIMM bei Desktop-Systemen, SO-DIMM häufig bei Laptops). Aufgrund von eigenen Erfahrungen empfehlen wir beispielsweise den Kauf des Corsair Vengeance RGB PRO Arbeitsspeicher. Mit der RGB-Beleuchtung von 10 ultrahellen RGB-LEDs sorgt er sogar optisch für einen echten Hingucker.

Festplatte – Mehr ist besser
Moderne Spiele benötigen immer mehr Speicherplatz. Gesamtgrößen über 100 Gigabyte für ein Spiel sind längst keine Seltenheit mehr. Wir empfehlen auf SSD-Festplatten zu setzen. SSD-Festplatten stehen für Schnelligkeit und kurze Übertragungsraten. Einziger Minuspunkt ist der Preis, denn SSDs kosten häufig deutlich mehr als herkömmliche Festplatten. SSD-Festplatten sind sowohl als intern, als auch in einer externen Variante erhältlich. Herkömmliche Festplatten können als günstige Speichererweiterung dienen, da sie oft mit mehreren Terabyte verfügbar sind, was bei SSDs kaum noch zu bezahlen wäre bzw. nicht verfügbar ist.

Netzteil und Gehäuse
Damit Ihre Komponenten auch perfekt zusammenarbeiten können, ist die Auswahl des richtigen Netzteils sowie des Gehäuses von essenzieller Bedeutung. Ein passendes Netzteil muss gefunden werden, um alle Komponenten mit ausreichend Strom versorgen zu können. Hier ist es wichtig, dass Sie beim Netzteil nicht am falschen Ende sparen, da das Netzteil letztendlich dafür sorgt, dass der Computer auch bei Belastung weiterhin im Optimal-Bereich arbeitet und es nicht zu Ausfällen kommt. Als Kühler für den Prozessor sind Luft-Kühler sehr verbreitet, man kann aber auch eine Wasserkühlung einsetzen. Abschließend ist noch wichtig, dass das passende Netzteil über eine 80+ Zertifizierung verfügt, damit es entsprechend effizient arbeitet.

Beim Kauf des Gehäuses sollten Sie darauf achten, dass das neue Gehäuse mit genügend Lüftern ausgestattet ist bzw. mit einem Anschluss zur Wasserkühlung. Ebenso ist ein Gehäuse mit möglichst vielen USB, USB-C oder anderen Anschlussstellen empfehlenswert. Das bringt den Vorteil mit sich, dass Sie möglichst viel Zubehör anschließen können.

Entscheidung treffen

Zum Abschluss haben Sie die eigene Entscheidung, ob Sie sich einen Gaming-Computer selbst zusammenstellen oder ob Sie ein bereits fertiges Modell kaufen möchten. Eines haben jedoch beide Möglichkeiten gemeinsam: am Ende zählt das, was drin ist. Investieren Sie bei Komponenten wie der Grafikkarte, dem Bildschirm oder dem Prozessor lieber den einen oder anderen Euro mehr, statt an der falschen Ecke zu sparen.

Quelle: Hardware-Mag, Autor: Patrick von Brunn
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