NEWS / Fermi: Nvidia kündigt neue CUDA-GPU-Architektur an

02.10.2009 00:30 Uhr

Nvidia stellt die nächste Generation der CUDA-GPU-Architektur (Compute Unified Device Architecture) vor. Die unter dem Codenamen "Fermi" entwickelte Lösung bietet ein gänzlich neues Design, das einen weiteren Durchbruch in den Bereichen Grafik und GPU-Computing ermöglicht. Als die Basis der GPUs GeForce, Quadro und Tesla der nächsten Generation bietet "Fermi" neue Technologien. Zu den Features von Fermi gehören:

  • C++: Ergänzung der bisherigen Unterstützung von C, Fortran, Java, Python, OpenCL und DirectCompute.
  • ECC: eine zentrale Anforderung von Rechenzentren und Supercomputing-Zentren, die GPUs in größerem Umfang einsetzen.
  • 512 CUDA-Kerne: Erfüllung des neuen IEEE 754-2008 Floating-Point Standard.
  • Um das 8-Fache verbesserte Double Precision Arithmetic Performance im Vergleich zur vorhergehenden GPU-Generation. Double-Precision ist insbesondere in HPC-Applikationen von Bedeutung, zum Beispiel in der linearen Algebra, numerischen Simulation und Quantenchemie.
  • Parallel DataCache: Die erste Cache-Hierarchie in einer GPU, die Algorithmen in den Bereichen Physik, Raytracing und Sparse Matrix Multiplication beschleunigt.
  • GigaThread Engine: Unterstützung der simultanen Kernel-Ausführung, das heißt, unterschiedliche Kernels der gleichen Applikation können auf der GPU gleichzeitig ausgeführt werden.
  • Nexus: Die erste vollständig integrierte CPU/GPU-Entwicklungsumgebung in Microsoft Visual Studio.

Einer der ersten Anwender, der die neue Architektur nutzen wird, ist das Oak Ridge National Laboratorium (ORNL), ein wissenschaftliches und technologisches Laboratorium des US-amerikanischen Energieministeriums. ORNL beabsichtigt, einen neuen Supercomputer auf Basis der CUDA-GPU-Architektur "Fermi" zu entwickeln. Er wird zu Forschungszwecken in den Bereichen Energie und Klimawandel eingesetzt werden. ORNLs Supercomputer soll 10-mal leistungsstärker sein als der gegenwärtig schnellste Supercomputer.

Quelle: Hardware-Mag, Autor: Patrick von Brunn
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