Hans-Jochen Morper, Forscher des deutschen Elektronikkonzerns Siemens, arbeitet derzeit an einer Verknüpfung von UMTS und WiMax (Worldwide Interoperability for Microwave Access). Durch die Verbindung der beiden Netzstandards soll eine nahtlose Übergabe zwischen Basisstationen möglich werden, selbst wenn sich viele User in den mobilen Netzen tummeln.
Laut Siemens wird neben dem UMTS-Netz auch Wireless-LAN und dessen Weiterentwicklung WiMax (Funkstandard 802.16) in den nächsten Jahren die Übertragung hoher Datenraten auf mobile Geräte ermöglichen. Mit Reichweiten von bis zu 50 km und Übertragungsbandbreiten bis 50 oder 70 MBit/s wird WiMax nicht nur die Limitierungen der 802.11 WLAN-Standards überwinden, sondern auch massiv zu einer Verschmelzung von Mobilfunk und Festnetz beitragen.
Experten erwarten, dass sich WiMax und UMTS schon in naher Zukunft ergänzen werden. Derzeit werden die Standards für WiMax abgeschlossen und schon Anfang 2006 will Intel WiMax-Chips für Notebooks auf dem Markt bringen. Nach einer IDC-Studie soll WiMax auch für Netzwerk- und Chiphersteller neue Marktchancen eröffnen.
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