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ARTIKEL & TESTS / AOC AGON Pro AG326UZD2 im Test

Technische Daten und Anschlüsse

Der AOC AGON PRO AG326UZD2 setzt auf ein flaches 31,5-Zoll-QD-OLED-Panel mit einer UHD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. Mit einer Bildwiederholrate von bis zu 240 Hz und einer angegebenen Reaktionszeit von 0,03 ms (GtG) richtet sich das Display insbesondere an anspruchsvolle Gamer, die hohe Bewegungsschärfe mit einer detailreichen Darstellung verbinden möchten. Das Kontrastverhältnis gibt AOC mit 1.500.000:1 an, während die Farbdarstellung auf 10 Bit basiert. Die Zertifizierung nach VESA DisplayHDR True Black 500 unterstreicht den Anspruch an eine kontrastreiche HDR-Wiedergabe. Bei der Helligkeit werden 300 cd/m² im SDR-Betrieb sowie bis zu 1.000 cd/m² bei HDR-Inhalten mit einem Bildflächenanteil von drei Prozent angegeben.

Bei OLED-Monitoren hängt die erreichbare Helligkeit maßgeblich vom sogenannten Average Picture Level (APL) ab, der den durchschnittlichen Helligkeitsanteil eines Bildes beschreibt. Kleine, helle Bildbereiche können deutlich höhere Leuchtdichten erreichen als großflächig helle Darstellungen. Beim AOC AGON PRO AG326UZD2 gibt der Hersteller eine HDR-Spitzenhelligkeit von bis zu 1.000 cd/m² bei einem Bildflächenanteil von drei Prozent an. Dieser Wert lässt sich daher nicht auf einen vollständig weißen Bildschirm übertragen. Der Grund liegt in der pixelbasierten Lichterzeugung der OLED-Technologie sowie im Leistungs- und Wärmemanagement des Panels. Bei großflächig hellen Inhalten kann die Helligkeit automatisch reduziert werden.

Rückseite mit Power-On-Button.

Rückseite mit Power-On-Button.

Anschlüsse im Detail.

Anschlüsse im Detail.

Seitliche Ansicht des Monitors.

Seitliche Ansicht des Monitors.

Auch die Anschlussausstattung fällt vielseitig aus. Für die Bildübertragung stehen zwei HDMI-2.1-Eingänge sowie ein DisplayPort-2.1-Anschluss mit UHBR 20 zur Verfügung. Letzterer ermöglicht in Verbindung mit einer entsprechend leistungsfähigen Grafikkarte den Betrieb mit 3.840 x 2.160 Pixeln bei 240 Hz.

Der USB-C-Anschluss unterstützt den DisplayPort-Alt-Mode und versorgt kompatible Notebooks mit bis zu 65 Watt Leistung. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen USB-B-Upstream-Anschluss und zwei USB-A-Anschlüsse nach USB 3.2 Gen1, von denen einer eine Schnellladefunktion bietet. Ein integrierter KVM-Switch erleichtert den Wechsel zwischen zwei angeschlossenen Rechnern, während Picture-by-Picture und Picture-in-Picture die gleichzeitige Darstellung mehrerer Bildquellen ermöglichen. Ein 3,5-mm-Kopfhörerausgang und integrierte Lautsprecher mit jeweils 8 Watt runden die Ausstattung ab.

Merkmal Spezifikation
Bildschirmgröße 31,5" (~ 80,3 cm)
Auflösung 3.840 x 2.160 Pixel (4K UHD)
Seitenverhältnis 16 : 9
Panel-Typ QD-OLED (Quantum Dot OLED)
Bildwiederholrate 240 Hz
Reaktionszeit (GtG) 0,03 ms
Helligkeit (typisch) 300 cd/m² (SDR); bis zu 1.000 cd/m² (HDR, 3 % APL)
Kontrastverhältnis 1.500.000 : 1
Farbunterstützung 10-Bit (~1,07 Mrd. Farben)
Farbraumabdeckung ~140,7 % sRGB, ~99,7 % DCI-P3, ~96,9 % Adobe RGB
Blickwinkel 178° horizontal / 178° vertikal
HDR-Zertifizierung VESA DisplayHDR True Black 500
Anschlüsse 2 x HDMI 2.1, 1 x DisplayPort 2.1 (UHBR 20), 1 x USB-C (DP Alt Mode, 65 W), 2 x USB-A, 1 x USB-B, 3,5-mm-Kopfhörerausgang
Ergonomie Höhenverstellung (150 mm), Pivot (±90°), Neigung (-5° bis +23°), Schwenken (±16°)
VESA-Montage 100 x 100 mm
Lautsprecher 2 x 8 W
Stromverbrauch (typisch) ca. 123 W
Abmessungen mit Standfuß (B x T x H) 717,3 x 316,8 x 485,9-635,9 mm
Gewicht mit Standfuß 10,56 kg
Abmessungen ohne Standfuß (B x T x H) 717,3 x 420,8 x 87,2 mm
Gewicht ohne Standfuß 7,53 kg

OLED-Schutzmechanismen

Wie bei anderen OLED-Monitoren besteht auch beim AOC AGON PRO AG326UZD2 grundsätzlich das Risiko, dass sich bei langfristig statischen Bildinhalten dauerhafte Bildrückstände bilden. Um dieses Risiko zu reduzieren, integriert AOC mehrere Schutzmechanismen, die sich über den Menüpunkt „OLED-Pflege/Extra“ konfigurieren lassen.

Dazu zählen eine automatische Abdunklung statischer Bildinhalte, eine pixelweise Bildverschiebung sowie gezielte Helligkeitsanpassungen bei Logos, Taskleisten und Bildschirmrändern. Ergänzend steht eine Pixel-Auffrischung zur Verfügung, bei der der Monitor einen etwa zehnminütigen Wartungszyklus durchführt. Eine automatische Warnfunktion erinnert nach jeweils 24 Stunden kumulierter Betriebszeit an die Durchführung dieses Vorgangs. Die Schutzfunktionen lassen sich teilweise individuell anpassen, sodass sich der Monitor an unterschiedliche Nutzungsprofile anpassen lässt.

Folgende Mechanismen sind integriert:

  • Pixel Orbiting (Pixelverschiebung): Verschiebt das Bild regelmäßig geringfügig auf Pixelebene, um eine einseitige Belastung einzelner Pixel zu reduzieren. Die Intensität lässt sich in mehreren Stufen (Aus/Schwach/Mittel/Stark) einstellen.
  • Bildschirmschoner (Screen Saver): Dimmt das Display bei statischen Bildinhalten automatisch ab. Die Funktion bietet die Einstellungen Aus, Langsam und Schnell.
  • Logoschutz (Logos Protection): Erkennt statische Logos und reduziert deren Helligkeit, um das Risiko dauerhafter Bildrückstände zu verringern. Zwei Schutzstufen stehen zur Auswahl.
  • Randabdunklung (Boundary Dimmer): Reduziert die Helligkeit bestimmter Randbereiche mit abweichenden Helligkeitswerten, beispielsweise bei schwarzen Balken.
  • Taskleisten-Abdunklung (Taskbar Dimmer): Dunkelt den Bereich der Windows-Taskleiste gezielt ab, während die übrigen Bildschirmbereiche unverändert bleiben.
  • Pixel-Auffrischung (Pixel Refresh): Führt einen etwa zehnminütigen Wartungszyklus zur Reduzierung von Bildnachwirkungen durch. Währenddessen wird das Display abgeschaltet und der Monitor wechselt anschließend in den Standby-Modus.
  • Automatische Warnung (Auto Warning): Erinnert nach jeweils 24 Stunden kumulierter Betriebszeit an die Durchführung der Pixel-Auffrischung. Die Warnfunktion lässt sich deaktivieren.
  • Thermalschutz (Thermal Protection): Reduziert bei einer erkannten Monitortemperatur von über 60 °C automatisch die Bildschirmhelligkeit, um die Wärmeentwicklung zu begrenzen.
Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
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