USB-Sticks gehören seit vielen Jahren zur Standardausstattung für den mobilen Datentransport. Trotz der wachsenden Verbreitung von Cloud-Speichern und externen SSDs haben sie ihren festen Platz im Alltag behalten – sei es zum schnellen Austausch von Dateien, für Backups, als Boot-Medium oder zur Erweiterung des Speicherplatzes kompatibler Geräte. Gleichzeitig sind die Anforderungen an moderne USB-Sticks deutlich gestiegen. Neben einer hohen Speicherkapazität erwarten Anwender heute vor allem schnelle Übertragungsraten, eine robuste Verarbeitung und eine möglichst breite Gerätekompatibilität.
Mit dem PRO Elite V3 Type-C positioniert PNY einen USB-Flash-Speicher im Premiumsegment, der dank USB 3.2 Gen2 und moderner USB-C-Schnittstelle Übertragungsgeschwindigkeiten erreichen soll, die bislang eher externen SSDs vorbehalten waren – bis zu 1.000 MB/s lesend und 800 MB/s schreibend. Insbesondere Nutzer, die regelmäßig große Datenmengen bewegen oder hochauflösende Fotos und Videos transportieren, sollen von der versprochenen Performance profitieren.
In diesem Test nehmen wir den 256-GB-Stick genauer unter die Lupe und prüfen, ob PNYs Premium-Modell seinem Namen gerecht wird und für welche Einsatzgebiete sich der kompakte Datenspeicher besonders empfiehlt. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller PNY für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.
Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
PNY PRO Elite V3 mit 256 GB im Test.
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