Speicherspezialist Seagate gibt heute die weltweite Verfügbarkeit der neuen Exos M und IronWolf Pro Festplatten mit bis zu 30 TB bekannt. Die Festplatten basieren auf der Mozaic 3+ Plattform mit Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR)-Technologie und ergänzen die bekannten HDD-Familien um weitere Speichervarianten. Beide wurden entwickelt, um die wachsende Nachfrage nach skalierbarem und leistungsfähigem Datenspeicher, der durch den zunehmenden Einsatz von KI-Anwendungen in Unternehmen entsteht, zu bedienen.
Branchenexperten bei IDC bestätigen längst den Wandel im Datenmanagement und der Infrastruktur, denn Edge-KI ist bereits Realität. Laut IDC setzen Branchen wie Einzelhandel, Industrie und Finanzdienstleistungen KI an der Edge ein – etwa für Videoanalyse, vorausschauende Wartung oder Betrugserkennung. Die neue Seagate Exos M 30 TB bietet Unternehmen dabei die Möglichkeit, ihre Speicherkapazitäten flexibel zu skalieren. Immer häufiger werden auch NAS-Systeme für lokale KI-Workloads genutzt. Unternehmen können so KI-Modelle vor Ort einsetzen und mit RAG- sowie LLM-Technologien lokale Datensätze effizient analysieren. Die neue IronWolf Pro 30 TB kann hier dem erhöhten Speicherbedarf nachkommen.
Neben den 30-TB-Modellen stellt Seagate heute auch jeweils 28-TB-Versionen von Exos M und IronWolf Pro vor. Für einen Praxistest konnten wir bereits vorab zum Launch die 30-TB-Flaggschiffe in unserem Testlab begrüßen. Wir gehen auf die technischen Eckdaten und in Praxis auf den Vergleich mit den bisherigen Modellen, wie z.B. der IronWolf Pro 24 TB oder der Exos X20 mit 20 TB, ein. Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Seagate für die Bereitstellung der Testmuster bedanken.
Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
Seagate IronWolf Pro und Exos M mit 30 TB im Test.
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