Künstliche Intelligenz revolutioniert gerade die Videoüberwachung und erschließt ihr ganz neue Anwendungsbereiche. In der Fertigung lassen sich KI-basierte Videoanalysen beispielsweise nutzen, um automatisiert Beschädigungen an Produkten zu erkennen, Teile zu tracken oder analoge Anzeigen abzulesen. Im Handel wiederum erlaubt es die Auswertung von Videomaterial mit KI unter anderem, vergriffene und falsch platzierte Waren im Regal in Echtzeit aufzuspüren oder Mitarbeiter zu benachrichtigen, wenn sich Kunden im Kassenbereich stauen.
Die Flut an neuen Use Cases geht jedoch mit einer Flut an Daten einher und stellt Überwachungssysteme vor ganz neue Herausforderungen. Zum einen zeichnen Unternehmen mehr und mehr Daten auf und speichern diese – zumindest teilweise – auch länger als bisher, um ihre KI-Modelle regelmäßig mit neuen Situationen nachtrainieren zu können. Angesichts hochauflösender Kameras mit bis zu 8K, die 100 Mbit/s und mehr liefern, müssen größere Datenmengen als je zuvor zuverlässig aufgefangen werden. Zum anderen kommen zu den hohen sequentiellen Schreiblasten nun auch viele zufällige Lesezugriffe, wenn Videos für KI-Analysen oder KI-Trainings abgerufen werden.
Was sich im ersten Moment nach einem Szenario für SSDs anhört, ist nach wie vor ein typischer Anwendungsfall für HDDs. Nur sie sind in der Lage, die riesige Datenflut wirtschaftlich zu speichern – zumal das Schreiben sequentieller Datenströme ohnehin eine ihrer Stärken ist und ihnen auch das regelmäßige Überschreiben des Videomaterials nichts ausmacht. Unternehmen sollten allerdings darauf achten, zu den für den KI-Einsatz entwickelten Surveillance-Modellen zu greifen, da diese für die speziellen Anforderungen des KI-Zeitalters optimiert sind. Sie bieten Kapazitäten von über 20 TB und kommen mit bis zu 64 Videostreams sowie bis zu 32 KI-Streams zurecht. Dafür sorgen etwa Verbesserungen am Vibrationsschutz, durch den die Geschwindigkeit in Systemen mit mehreren Laufwerken seltener aufgrund unerwünschter Schwingungen gedrosselt werden muss, sowie spezielle Mechanismen zur Fehlerkorrektur, die Frame-Verluste bei hohen KI-Arbeitslasten verhindern.
Darüber hinaus sind Surveillance-HDDs äußerst robust und zuverlässig, sodass sie sich für geschäftskritische Anwendungen eignen, zu denen viele der neuen KI-Use-Cases zählen. Unternehmen können sich darauf verlassen, dass ihre wertvollen Videodaten korrekt aufgefangen werden und jederzeit für die unterschiedlichsten Auswertungen abrufbar sind.
Dieses Statement stammt von Rainer W. Kaese, Senior Manager, HDD Business Development bei Toshiba Electronics Europe.
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