NEWS / E-Sports ‒ Die Entwicklung einer Industrie
Entwicklung und Zukunft von E-Sports
09.01. 16:30 Uhr    0 Kommentare

Noch vor wenigen Jahren hat niemand damit gerechnet, dass E-Sports diese Dimensionen annehmen könnte. Aus dem Spiel mit Spaßfaktor ist ein ernstzunehmender Sport mit enorm hohen Preisgeldern geworden. Professionelle Spieler absolvieren tägliches körperliches wie mentales Training wie Hochleistungssportler, um physisch wie geistig fit für die Wettkämpfe zu sein. Über eine halbe Million Fans verfolgen die wichtigsten Spiele. Aber wie kam es zu der Entwicklung? Wie steht es um die Zukunft des E-Sports?

Rund 73 Millionen Zuseher verfolgten die letzte League of Legends-Weltmeisterschaft und das soll erst der Anfang für die Branche sein. E-Sports wird den bekannten Sportarten im Profibereich immer ähnlicher und die öffentliche Reichweite ist wahnsinnig groß. Die unendlichen Möglichkeiten des Internet haben einen neuen Sport geschaffen, der laut Jahresbericht 2021 mehr als 1000 Millionen Dollar eingebracht haben soll. Die Spieler sind mittlerweile von diversen großen Unternehmen gesponsert und verzeichnen Einnahmen in der Höhe mancher weltberühmter Fußballer. Es werden immer mehr Wettportale, die E-Sports Platz widmen und von den Nutzern stark bespielt werden. Ein Fankult um die erfolgreichsten Spieler ist entstanden, obwohl der Sport erst in den Anfängen steckt.

E-Sports wird den bekannten Sportarten im Profibereich immer ähnlicher.

E-Sports wird den bekannten Sportarten im Profibereich immer ähnlicher. (Bildquelle: Unsplash)

Entstehung des E-Sports

Nach den ersten Jahrzehnten von Videogames auf dem Markt verhalf die Entstehung von Gilden, vereinsähnliche Gruppe innerhalb von Online-Multiplayer-Spielen, der Branche zur Entwicklung professioneller Spieler. Streamingdienste verschafften den Sprung in die Entertainment-Industrie, wo die Nachfrage nach Turnieren zum Mitfiebern schnell in die Höhe schnellte. So konnten E-Sports-Idole wie Ibai Llanos, Sportkommentator im E-Sportbereich oder TheGrefg, als absoluter Zuschauerliebling und Besitzer des E-Sports-Teams Heretics, mit der riesigen Reichweite von 5,5 Millionen Followern auf sozialen Netzwerken, so bekannt werden.

Streamingplattformen wie Twitch, YouTube, FacebookGaming ermöglichten letztendlich das Wachstum der Branche in diesem Ausmaß. Mit ihnen erreichen die Teams ein Millionenpublikum und erschaffen eine neue Form des Entertainments. Als sportliche Disziplin anerkannt wurde E-Sports allerdings erst vor wenigen Jahren. Seit dem sind die Preisgelder für große Wettkämpfe um das 10-fache gestiegen und liegen bei den bekanntesten Turnieren wie „The International“ oder „Fortnite“ zwischen 15 und 20 Millionen Dollar.

Zukunft des E-Sports

Schafft es die Branche, einige Herausforderungen zu bewältigen, stehen die Chancen gut, dass E-Sports zu einer beständigen, marktbestimmenden Profisportart wird und seine Reichweite weiter vergrößern kann. Eine der größten Herausforderungen ist aktuell die Abhängigkeit von Sponsoren. Hier gilt es neue nachhaltigere und sichere Einnahmen zu schaffen, um als Team unabhängiger zu werden. Auch die Präsenz von Frauen muss gefördert werden, damit die Wettkampfszene mit Stereotypen auf allen Ebenen brechen kann. Um wirklich im Mainstream anzukommen, Turniere auch live im Fernsehen oder großen Stadien austragen zu können, muss außerdem der Innovationsgedanke vieler Entscheidungsträger im Sport aktiviert werden. Die Bewältigung dieser Hürden ist allerdings nur eine Frage der Zeit, denn E-Sports ist dynamisch und steht gerade erst am Anfang seiner Reise.

Faktoren wie Blockchain-Technologie, Künstliche Intelligenz und Metaverse geben dem Online-Sport neue Möglichkeiten für die Zukunft und werden zum immensen Wachstum beitragen können. Der Unterhaltung sind in dieser Branche keine Grenzen gesetzt. E-Sports birgt die Möglichkeit für Zuseher noch interaktiver als in anderen Sportarten teil des Wettkampfs zu sein, spätestens dadurch könnte der Hype losgetreten werden und den Einflussbereich der Szene nachhaltig vergrößern.

Quelle: Hardware-Mag, Autor: Patrick von Brunn
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