NEWS / Kurzvorstellung: CAT Data Recovery für Datenwiederherstellung
Software-Unterstützung zur einfachen Datenwiederherstellung
12.11. 06:00 Uhr    0 Kommentare

CAT Data Recovery ist eine leistungsstarke Software zur Datenwiederherstellung, die wir in den folgenden Abschnitten näher vorstellen und in einem Praxistest beleuchten möchten. Wenn sich persönliche oder wichtige Daten ausschließlich auf dem heimischen PC, einem USB-Stick oder einer Speicherkarte befinden, kann es sehr schnell zu einem Datenverlust kommen. Viele Nutzer erstellen keine regelmäßigen Backups ihrer wichtigen Daten und haben entsprechend beim Verlust von Daten oder einem Speichermedium keine Kopie in der Hinterhand. Während moderne Speichergeräte für die Speicherung von Daten heutzutage ziemlich zuverlässig sind, besteht unabhängig davon immer die Gefahr eines Verlusts, etwa von mobilen Datenträgern.

Es kann vorkommen, dass man versehentlich Dateien gelöscht hat, das falsche Laufwerk formatiert wurde oder bei der Speicherkarte ein Fehler aufgetreten ist. In diesen Fällen besteht eine realistische Chance, dass etwas wiederhergestellt werden kann. Hier kommt das CAT Datenwiederherstellungs Tool ins Spiel. CAT Data Recovery wurde dabei in der Bedienung so konzipiert, dass es auch von weniger technisch versierten Personen problemlos verwendet werden kann. Es ist mit allen gängigen Speichermedien kompatibel und bietet separate Versionen für Mac und Windows. Es gibt auch eine Demoversion, mit der Sie scannen können, um zu sehen, was theoretisch wiederhergestellt werden könnte. Um jedoch tatsächlich eine verlorene Datei wiederherstellen zu können, muss eine gültige und aktivierte Software-Lizenz vorliegen.

Mithilfe von CAT Data Recovery kann man Daten auf verschiedenen Laufwerken wiederherstellen

Mithilfe von CAT Data Recovery kann man Daten auf verschiedenen Laufwerken wiederherstellen

Für unsere Tests haben wir CAT Data Recovery in der Version 1.0.0.2 verwendet. Für die Installation und die Ausführung der Software sind Admin-Rechte notwendig. Bereits beim Download macht der Hersteller den Hinweis, dass man nicht auf das vom Datenverlust betroffene Laufwerk herunterladen oder installieren soll, da dadurch die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Datenrettung logischerweise sinken.

Im Rahmen des Praxistests haben wir einen herkömmlichen USB-Stick zunächst mit einem geeigneten Tool „gewiped“, um eine definierte Ausgangsbasis zu schaffen. Anschließend wurde eine neue Partition erstellt, als NTFS-Dateisystem eingerichtet und mit verschiedenen Dateien befüllt (Bilder, Dokumente, EXE/ZIP-Files, usw.). Diese Dateien wurden anschließend wieder vom Stick gelöscht, um sie dem Versuch einer Datenrettung auszusetzen.

In unserem Testfall konnte CAT Data Recovery die gelöschten Daten retten

In unserem Testfall konnte CAT Data Recovery die gelöschten Daten retten

Nun kam CAT Data Recovery zum Einsatz: Nach einem Scan des betreffenden Laufwerks, bot uns die Software die zuvor gelöschten Files zu Wiederherstellung an. Der Scan war bei unserem 16 GB USB-Stick innerhalb weniger Sekunden abgeschlossen. Falls die vermissten Daten noch nicht auf Anhieb gefunden wurden, besteht die Möglichkeit einen Deep Scan durchzuführen, der dann je nach Größe des Speichermediums sehr viel länger dauern kann. Bevor man nun mit der Wiederherstellung beginnt, bietet die Software auch einen Preview der Daten an und gibt auch Aufschluss darüber, welche Datenmenge insgesamt für einen Recover-Vorgang verfügbar ist. Fazit: All unsere „vermissten“ Daten konnten mühelos wiederhergestellt werden.

In den Einstellungen kann man spezielle Dateierweiterungen und Signaturen zur Auffindung manuell eintragen und die Suche auch auf bestimmte Dateitypen einschränken. Außerdem bietet die Software die Möglichkeit, dass man eine so genannte „Recovery Session“ speichert und die Wiederherstellung zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzt, ohne erneut scannen zu müssen. Das vollständige Wiederherstellen von einer Partition gehört ebenso zum Funktionsumfang.

Eine intensivere „Deep“ Suche kann die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen

Eine intensivere „Deep“ Suche kann die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen

CAT Data Recovery ist als kostenlose Demo-Version erhältlich und wird darüber hinaus als Abonnement angeboten. Ein Abo läuft jeweils über sechs Monate und verlängert sich automatisch, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird. Der Preis das erste halbe Jahr beträgt derzeit 71,14 Euro (inkl. 16% MwSt.). Jede weitere Verlängerung ist zum Preis von 51,52 Euro möglich.

Wer ein konkretes Problem hat und vor dem Kauf der Software prüfen möchte, ob eine Wiederherstellung grundsätzlich möglich wäre, kann die kostenlose Demo-Version verwenden. Grundsätzlich können wir die CAT Festplatten Wiederherstellungssoftware empfehlen, auch wenn es preislich günstigere Alternativen gibt.

Quelle: Hardware-Mag, Autor: Patrick von Brunn

 #AMD   #ASUS   #Audio   #Display   #Festplatte   #Gamer   #Gaming   #Grafikchip   #Grafikkarte   #Intel   #Lüfter   #MSI   #Notebook   #Nvidia   #Prozessor   #Radeon   #Software   #SSD   #USB 

Inno3D GeForce RTX 3090 iCHILL X3 im Test
Inno3D GeForce RTX 3090 iCHILL X3 im Test
Inno3D RTX 3090 iCHILL X3

Mit der Inno3D GeForce RTX 3090 iCHILL X3 haben wir heute Nvidias neues Flaggschiff aus der GeForce-3000-Familie im Test. Der Bolide basiert auf der Ampere-Architektur, bietet 24 GB GDDR6X-Speicher und ist für 8K-Gaming gerüstet.

ASUS VivoBook S14 S433FA-EB016T im Test
ASUS VivoBook S14 S433FA-EB016T im Test
ASUS VivoBook S14 S433FA-EB016T

Mit dem VivoBook S14 (S433) will Hersteller ASUS mehr Abwechslung in den Alltag bringen. Die schlanken Notebooks basieren auf Intels Comet-Lake-Plattform und bieten beachtliche Rechenpower in einem kompakten Gehäuse.

Cascade Lake-X: Intel Core i9-10980XE im Test
Cascade Lake-X: Intel Core i9-10980XE im Test
Intel Core i9-10980XE

Mit Cascade Lake-X schickt Intel unter anderem den Core i9-10980XE mit 18 Kernen in den Kampf gegen AMDs Threadripper und die Zen-2-Architektur. Mehr zu Intels HEDT-Flaggschiff lesen Sie in unserem Praxistest.

Aufpoliert: KFA2 GTX 1650 EX PLUS im Test
Aufpoliert: KFA2 GTX 1650 EX PLUS im Test
KFA2 GeForce GTX 1650 EX PLUS

KFA2 bietet mit der GeForce GTX 1650 EX PLUS eine aufpolierte GTX-1650-Grafikkarte mit Turing-GPU an. Der neue Sprössling darf sich über GDDR6 und geänderte Taktraten freuen. Mehr dazu in unserem ausführlichen Test.