Razer Lancehead Gamer-Maus Review


Erschienen: 05.09.2017, Autor: Rafael Schmid
Lieferumfang

Die Razer Lanzehead ist symmetrisch. Die Lancehead von hinten.

Die Razer Lanzehead ist symmetrisch und liegt mit der angenehmen Oberfläche gut in der Hand.

Nach längerer Zeit haben wir wieder einmal eine Razer-Maus im Test. Die Razer Lancehead bildet die aktuelle Speerspitze der Spielermäuse von Razer und wird zu einem UVP von immerhin 149,99 Euro angeboten. Man kauft das teure Stück in einem edlen, Razer-typischen schwarzgrünen Karton. Beim Öffnen findet man eine Vielzahl an Beigaben im Lieferumfang vor. Neben der Maus findet man eine Kurzanleitung, ein Micro-USB-Kabel, einen Adapter von Micro-USB-B zu USB-A-Buchse, den Funkempfänger und ein Paar Razer-Aufkleber. Dieser große Lieferumfang macht schon Andeutungen auf den Funktionsumfang der Maus. Die für die Konfiguration benötigte Software muss aus dem Internet heruntergeladen werden, eine Software-CD ist nicht vorhanden.

  • Razer Lancehead
  • Kurzanleitung
  • Micro-USB-Kabel
  • Micro-USB-B-Adapter zu USB-A
  • 2,4-GHz-Funkempfänger
  • Aufkleber

Der reichhaltige Lieferumfang. Die Lancehead von vorne.

Der Lieferumfang der Lancehead ist reichhaltig. Das Zwei-Wege-Mausrad ist sehr griffig strukturiert.

Ersteindruck

Beim ersten Anfassen der Lancehead bemerkt man sofort das symmetrische Design. Die Maus ist in Schwarz gehalten, hat aber unterschiedliche Oberflächen verbaut. Im Gegensatz zu anderen Mäusen auf dem Markt, wurde der Nager ohne harte Ecken und Kanten entworfen.

Die mitgelieferten Kabel und Adapter – getrennt. Die mitgelieferten Kabel und Adapter – zusammengesteckt.

Durch die mitgelieferten Kabel und Adapter kann die Maus kabellos und kabelgebunden betrieben werden.
Ein Wechsel zwischen den Modi ist rasch möglich.

Das Gehäuse der Razer-Maus ist aus Kunststoff unterschiedlicher Arten gefertigt. Die Seiten wirken leicht gummiert und bieten guten Halt. An der Oberseite ist die Maus angenehm glatt. Seitlich sind – nach Ansicht des Redakteurs unnötigerweise – kleine Klavierlackelemente zu finden. Die Fertigungsqualität scheint auf den ersten Blick sehr gut zu sein, wenn es um die Spaltmaße geht. Die seitlichen Tasten – links und rechts je zwei an der Zahl – haben aber leider leichtes Spiel und sitzen nicht perfekt zum Druckpunkt hin. Die Haupttasten sind mit Schaltern von Omron ausgestattet und bieten einen guten Druckpunkt. In deren Mitte findet man das Zwei-Wege-Mausrad, das sich unauffällig verhält, aber relativ stark strukturiert ist. Zusätzlich gibt es noch zwei weitere Tasten an der Oberseite, die standardmäßig für die CPI-Wechsel verantwortlich sind. Die Tasten an den Seiten sind wie gespiegelt mit Vor und Zurück belegt. Mit der Software lässt sich dies natürlich ändern – doch dazu später mehr.

Die symmetrische Maus von oben. Die symmetrische Maus von unten.

Die Razer Lancehead ist symmetrisch aufgebaut. An der Unterseite befindet sich der 16.000-CPI-Sensor.

Das Micro-USB-Kabel ist mit einer Kabelummantelung versehen und der Anschluss so gestaltet, dass man das Kabel direkt in der Maus versenken kann. Dadurch wird die Lancehead zu einer kabelgebundenen Maus, wie sie auch separat als Razer Lancehead Tournament erhältlich ist. Alternativ kann der beiliegende USB-Adapter dazu genutzt werden, eine USB-A-Buchse bereitzustellen, um beispielsweise dem 2,4-GHz-Funkempfänger Platz zu bieten. Mittels Funk soll die Maus etwa 24 Stunden durchhalten können. Durch die adaptive Frequenz-Technologie sollen Störungen im 2,4-GHz-Bereich ausgeglichen werden.

Wie es heute üblich ist, wird auch die Lancehead beleuchtet. Natürlich muss das Logo auf der Mausrückseite leuchten. Links und rechts unter den Tasten befinden sich LED-Streifen, die in mehrere Zonen unterteilt sind. Somit können neben dem Mausrad auch die Seiten in unterschiedlichsten Modi beleuchtet werden. Die Chroma-Lösung bietet hier wirklich viele Einstellungsmöglichkeiten. Um Strom zu sparen oder die Augen zu schonen, kann die Beleuchtung auch komplett deaktiviert werden.

An der Mausunterseite findet man drei Mausfüße mit guten Gleiteigenschaften. Unter einer kleinen Klappe kann der Sensor verstaut werden – der Akku ist fest verbaut und nicht wechselbar. Ein kleiner Schalter schaltet die Maus ein und aus. Die Betätigung des Profilschalters wird gleich mit der dazugehörigen LED bestätigt. Razer wirbt bei der Lancehead mit dem 5G-Laser-Sensor, der CPI-Werte bis 16.000 ermöglicht. Die Polling Rate ist auf bis zu 1.000 Hz einstellbar. Die Einstellungen lassen sich sowohl onboard als auch in Razers Cloud speichern. Hierfür wird die Software RAZER SYNAPSE 3 benötigt, welche sich derzeit noch im Beta-Stadium befindet. Die eben genannte Software und die Praxis des Sensors werden wir auf der nächsten Seite noch genauer unter die Lupe nehmen.

Die Lancehead im Dunkeln in grün. Die Lancehead im Dunkeln in weiß.

Die Beleuchtungseinstellungen sind vielfältig – ein reines Weiß schaffen die LEDs aber nicht.


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